AUSWAHLHINWEISE

Bei der Auswahl des richtigen Getriebes muss zu den technischen Anforderungen der Leistungen in Abhängigkeit der Drehzahl und den zu übertragenden Drehmoment, auch das Belastungsniveau zur Anwendung berücksichtigt werden, das von zahlreichen Faktoren abhängig ist:
Betriebsart (Aussetzbetrieb, Dauerbetrieb, usw.), Radial- und Axiallasten, die auf den Wellenenden liegen, Mindest- und Höchsttemperaturen, Umgebung (staubig, usw.), Typ des Schmiermittels.

 



1) Bestimmung des Belastungsfaktors FS, der in der Tabelle 2 angegeben wird.
2) Berechnung der Nennleistung
Pn = Ist-Leistung Pe x Fs.
3) Mit der Abtriebsdrehzahl und der Ist-Leistung Pn werden in der Tabelle 3 die Baugröße und das Verhältnis des zu bestellenden Getriebes ermittelt.
4) Sicherstellen, dass die Radiallasten Fr und die Axiallasten Fa, die in der Mitte des Wellenzapfens oder im Zentrum der Hohlwelle angelegt werden, diese dürfen die in der Tabelle 4 aufgeführten Werte nicht überschreiten.
5) Sicherstellen, dass die Betriebstemperatur die Werte zwischen -20°C und +80°C nicht überschreitet.
6) Bei den Übersetzungen ins Schnelle darf die Eingansdrehzahl (bei der Ausgangswelle) beim Verhältnis 1:2 nicht mehr als 750 Umdrehungen/Minute und beim Verhältnis 1:3 nicht mehr als 500 Umdrehungen/Minute betragen.
7) Bei besonders staubigen Umgebungen, die folglich auch einen hohen Abrieb an den Dichtungen verlangen könnte, sollte die Öldichtung geschützt werden, um eine längere Lebensdauer derselben zu gewährleisten.